Die Praktik: Teil A
Diese Praktik folgt auf die "Welt Atmung" Praktik.
In dieser Praktik wirst du gefragt, zwei Dinge gleichzeitig zu tun. In der linken Spalte ist ein einfacher Vers, den du innerlich rezitierst. In der rechten Spalte ist eine bildliche Vorstellung, die du vollziehst mit jeder Zeile die du rezitierst.
Im reinsten Erguss des Lichtes, Stell dir das Licht vor, wie es von der
schimmert die Gottheit der Welt Umwelt stroemt und deinen ganzen
Koerper durchdringt
In reinster Liebe fuer alles was lebt, Stell dir vor, wie das Licht von deinem
ergiesst die Gottheit meiner Seele Herzen ausstrahlt
Ich ruhe binnen der Gottheit Hier vereint sich das Licht, das von
der Welt deinem Herz ausstrahlt, mit dem
Licht das von der Welt in dich
hineinstroemt
Da werde ich mich selbst finden, Jetzt erlaube es, dich binnen des Lichtes
binnen der Gottheit der Welt aufzuloesen und mit dem Licht vereinigt
zu werden
Der Einblick
Diese Praktik ist die Einfuehrung zu einem aeusserst wichtigen Aspekt von Meditation: bildliche Vorstellung. Wenn du diesen Aspekt von Meditation weiter entwickelst, wirst du faehig, tiefer in das Geheimnis deines Wesens einzudringen. In der westlichen spirituellen Tradition verstehen wir, dass im Kern unserer Identitaet ein Funke des Goettlichen ist - wir nennen es das "ICH-BIN". Dieser Funke des goettlichen Lichtes ist die "Gottheit der Seele".
Der Ausdruck des Goettlichen ist zu kreieren.
Die Essenz des Goettlichen ist das Licht des Bewusstseins.
Durch die bildliche Vorstellung faengst du an, mit dem kreativen Ausdruck des Goettlichen zu arbeiten. Je mehr du durch bewusstes bildliches Vorstellen kreieren und ausdruecken kannst, je mehr drueckst du das goettliche in deinem Selbst aus. Andererseits, je mehr du deine eigene "Gottheit" ausdrueckst, je mehr wirst du ein kreatives Geschoepf werden - kreativ in deinen Beziehungen; deiner Arbeit; deinem Denken; deinem kuenstlerischem Ausdruck, und besonders in deinem Verstaendnis.
Bildliche Vorstellung bedeutet nicht, dass du "Bilder" am hinteren Augenlid siehst wie in einer Fernsehschau (obwohl einige Menschen das erleben). Es bedeutet, dass du eine unglaubliche Anstrengung machst, dir gewisse Images vorzustellen. Du entdeckst, dass es wie ein Bild vor deinem geistigen Auge ist - und nach und nach nimmst du mehr Details wahr. Wenn du mit der Praktik der bildlichen Vorstellung arbeitest, wirst du diese Faehigkeit verstaerken, bis die Vorstellungen auuserhalb von dir zu leben scheinen. Schliesslich kannst du die Phase erreichen, wenn die Vorstellungen so wie eine unabhaengige Existenz annehmen, und sie enthuellen ganz andere Details und Einblicke von denen, die du hinein getan hast. Das kann auch eine Falle sein. In der bildlichen Vorstellung Praktik wirst du feststellen, dass du immer die Vorstellungen von der Leere kreierst, und dann wirst du die komplex Vorstellung zurueck in die Leere aufloesen. Hier kopierst du den kreativen
Aspekt von Gott, wo der schoepferische Weg in Genesis beschrieben ist als die Welt "ohne Form, und leer".
In dieser Praktik kreierst du die einfachst moegliche Vorstellung - die von dem Licht. Du nimmst wahr, wie es waechst, zuerst von der Welt in der du lebst, und dann von deinem Inneren. Und schliesslich vereinst du die zwei Lichter miteinander - weil die innere und auessere Goettlichkeit ein und dasselbe sind.
So wie die Praktik bis jetzt aussieht, ist sie unvollkommen. Sie hat einen zweiten Teil.
Die Praktik: Teil B
Mach diese Praktik vor dem Einschlafen
Binnen der Gottheit der Welt Nehme das "Licht der Welt" wahr,
da werde ich mich selbst finden ein Licht, das die ganze Schoepfung
durchdringt. Entdecke darin dein
"Selbst"
Worin ich ruhe Erlebe das ruhen des Selbst binnen
des Lichtes des Kosmos
Ergiesst die Gottheit meiner Seele Empfinde das "Selbst", das binnen
in reinster Liebe fuer alles was lebt des Lichtes der Welt ruht, und beginn
ins Herz zurueck zu gehen
Schimmert die Gottheit der Welt Jetzt erlaube dir, dich binnen
im reinsten Erguss des Lichtes des Lichtes aufzuloesen und
mit dem Licht vereint zu werden
Der Einblick
Zuerst bemerken wir, dass diese Praktik am Abend verrichtet werden soll - vorzugsweise kurz bevor du zu Bett gehst. Das Ziel von Meditation ist, ein neues Bewusstsein zu kreieren, dass in dir aktiv ist. Mit diesem Ziel kannst du nicht damit zufrieden sein, nur dein wachendes Bewusstsein zu veraendern, es ist wichtig, dass du auch anfaengst, dein Schlaf Bewusstsein zu veraendern. Wenn du diesen Weg verfolgst, wirst du eine Entwicklung in deinem Traum Bewusstsein sehen. Deine Traeume werden klarer werden, und mehr bedeutungsvoll.
Wenn du bereit bist, deine Meditation Praktik zu diesem Punkt auszudehnen, dann mach sie fuer ein paar Minuten ehe du einschlaefst. Fang wie ueblich mit 5 Minuten atmen an. Dann verrichte die rueckwaerts "Licht Ergiessen" Uebung. (Oft sind die Uebungen, die eine Wirkung im Schlaf haben, tatsaechlich rueckwaerts Uebungen.
Der Zweck der rueckwaerts "Licht Ergiessen" Praktik ist das Bewusstsein von der Welt zurueck zu ziehen und die Aufmerksamkeit auf den wachsenden Funken deines inneren goettlichen Selbst zu lenken. Wenn du das machst ehe du zu Bett gehst, dann kreierst du ein groesseres Bewusstsein waehrend du schlaefst. Wenn du es eine lebenslange Praktik machst und du stehst dann an der Schwelle des Todes, kannst du an diese innere Goettlichkeit appellieren, um dir ein Licht in den spirituellen Welten zu kreieren.
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Saturday, 3 September 2016
Thursday, 25 August 2016
Meditation 4: Welt Atmung
Meditation 4: Welt Atmung
Praktik
Du kannst von der "Atemzaehlen" Meditation fortfahren. Dann stell dir vor, wenn du einatmest, dass du mit deinem ganzen Koerper einatmest. Jeder Teil deines Koerpers, jedes Glied, jede Pore atmet den "ein" Atem.
Wenn du ausatmest, dann atmest du auf die gleiche Weise - mit deinem ganzen Koerper.
Mach diesen Zyklus von einatmen und ausatmen mit dem ganzen Koerper fuer 5 Minuten weiter. (Und zaehle immer noch jeden Atem). Das kann verlaengert werden je mehr du die Praktik verlaengerst.
Der Einblick
In der ersten Atempraktik hast du dich bewusst auf deine Nasenloecher konzentriert. In dieser Praktik erweiterst du jetzt dein Bewusstsein, dass es den ganzen Koerper einschliesst. Die Meditation heisst "Welt Atmung" weil du dich jetzt als Geschoepf erlebst, dass ein Teil der ganzen Welt ist. Wenn du immer mehr wahrnimmst, wie dein Atem in dein ganzes Wesen von der Welt hineingeht, wirst du allmaehlich sehen, dass etwas von deinem Wesen ausstrahlt und auch in die Welt hineingeht.
Du kannst erleben, dass dir der Atem im Laufe der Zeit eine Expansion gibt. Wenn du einatmest, wird ein Teil deines feinen Wesens sich tatsaechlich expandieren. In der westlichen Tradition heisst dieser Teil deines Wesens der "Astralkoerper". Wenn er expandiert, so wird er lose, weniger steif. Er wird faehig, in die Welt zu "schmelzen". Der Astralkoerper drueckt deine Emotionen aus, deine Aengste, deine animalische Instinkte. Wenn du diese einfache Atempraktik verfolgst, beginnt der Astralkoerper den Halt ueber den "Angst Mechanismus" zu verlieren. Du wirst weniger aengstlich sein, weniger reaktiv und mehr mitgehend. Du wirst die Welt wie ein wunderbares Abenteuer erleben. Deine Emotionen werden mehr positive und rein sein.
Andereseits, wenn du ausatmest, zieht sich der Astralkoerper zusammen, und ein anderer Teil deines Wesens wird sich ausdehnen. In unserer Tradition nennen wir das den "aetherische Koerper". Der aetherische Koerper enthaelt die Lebenskraft des Menschen. Es ist der "Energieplan", der sich im physischen Koerper manifestiert. Wenn du mit der Atem Praktik bewusst in den aetherischen Koerper hineingehst, erhaelt dein physischer Koerper neue Energie. Der aetherische Koerper enthaelt auch deine Erinnerungen. Nicht nur von diesem Leben, sondern auch die von allen vergangenen Inkarnationen. Wenn du den aetherischen Koerper durch bewusste Meditation ausdehnst, dann werden fruehere Erinnerungen freigesetzt, und sie werden dich von den Maechten befreien, die in deinem Unterbewusstsein wirken und Muster in deinem aetherischen Koerper bilden, die sich spaeter als Krankheiten im physischen Koerper ausdruecken.
Oft fangen Menschen mit Meditation Praktik an und hoffen auf wunderbare Visione, mystische Erfahrungen oder uebersinnliches Erwachen. Leider geschehen solche Phaenomene manchmal in Meditation. Ich sage "leider", denn solche Erfahrungen sind nicht der Zweck der Meditation. Du kannst dann fragen: "was ist denn der Zweck der Meditation?" Das ist die fundamentale Frage. Der Zweck der Meditation ist, dass du mehr dein wahres Selbst wirst. Die grossen spirituellen Lehrer haben immer ihre Schueler von den "Nebenwirkungen" der spirituellen Praktik abgewendet. In spiritueller Tradition spricht man oft von diesen Phaenomene als "Ablenkungen". Sie sind in der Tat noch schlimmer, zum Beispiel, wenn du auf uebersinnliche Faehigkeiten ausbist, kannst du in Versuchung kommen, von dem wahren spirituellen Weg abzuweichen, und das ist der Weg der "Selbsterkenntnis".
Wir sagten, dass der Zweck der Meditation ist, dass du dein "wahres Selbst" wirst und das der spirituelle Weg der Weg des "Selbsterkenntnis" ist. Wer bist du in Realitaet? Der Schriftsteller Philip Jose Farmer schrieb ein Buch "To Your Scattered Bodies Go" (Geh Zu Deinen Zerstreuten Koerper). Diese Phrase ist die Zusammenfassung der menschlichen Situation. Du lebst nicht nur in einem einzelnen physischen Koerper, sondern Schichten von Koeper, und jeder dieser Koerper ist mit einer verschiedenen Bewusstsein Ebene verbunden. Aber du bist in diesen Koerpern "zerstreut". Du kannst dich in deinem normalen Bewusstsein nicht "zusammensammeln", wegen dieser urspruenglichen Zerstreuung. Wenn dein Bewusstsein zerstreut ist, dann hast du kein Wissen. Du erinnerst dich nicht daran, woher du gekommen bist; du weisst nicht, warum du hier bist; deine Beziehungen, deine Arbeit, dein Leben und dein Tod sind ein Raetsel. In der Meditation werden die "zerstreuten Koerper" nach und nach "zusammen gesammelt". Mit der Meditation Praktik entdeckst du, dass gewisse Sachen zum Menschen gehoeren, waehrend andere Elemente nicht dazu gehoeren. Du entdeckst, dass Hass, Aerger, Apathie nicht ein Teil von dir sind; du entdeckst, dass Toleranz, Verstaendnis, Kommunikation ein Teil von dir sind. Dann faengst du an, eine innere Kohaesion zu erlangen, und dein aeusseres Leben, das ja nur eine Reflexion deines inneren Lebens ist, faengt an "Sinn zu machen". Du entdeckst, dass da eine Ordnung in deinem Leben ist. Da ist ein Grund, warum dir gewisse Sachen passieren. Schliesslich bringt dich die Meditation zum Kern deines Selbst, wo du entdeckst, dass du ein Geschoepf der Liebe bist. Und da "Gott die Liebe ist", bist du auch ein goettliches Geschoepf.
Die Praktik der "Welt Atmung" scheint so einfach zu sein, dass du es uebergehen koenntest, um mehr verwickelte Uebungen zu unternehmen, die mehr versprechen. Gewisse spirituelle Traditionen (besonders die im Osten) haben diese Praktik hoch geschaetzt und haben sie sogar "den Weg zur Erleuchtung" genannt. Da ist ein grosses Mysterium im Kern dieser Praktik. Es ist das Mysterium der Indentitaet. Mittels dieser Praktik wirst du verstehen, dass dein inneres Leben und dein aeusseres Leben dasselbe ist. Ohne ein inneres Leben, da ist kein aeusseres Leben. Die Grenzen, die zwischen "innere" und "aeussere" erscheinen, sind bei dem menschlichen Ego da plaziert - damit das Ego nicht angegriffen wird. Das ist notwendig fuer einen grossen Teil unserer Existenz. Es ist nur, wenn du die Nachricht erhaelst, es ist "Zeit fuer Veraenderung", dass du den spirituellen Weg bewusst verfolgst. Und da kommt eine Phase auf diesem Weg, wo du mit Johannes dem Taeufer sagst: "Ich (das Ego) muss kleiner werden, so dass Er (das wahre Selbst) wachsen kann." Das ist der Weg, der uns durch die Praktik der Meditation geoeffnet wird, und vor allem die Praktik der "Welt Atmung."
Praktik
Du kannst von der "Atemzaehlen" Meditation fortfahren. Dann stell dir vor, wenn du einatmest, dass du mit deinem ganzen Koerper einatmest. Jeder Teil deines Koerpers, jedes Glied, jede Pore atmet den "ein" Atem.
Wenn du ausatmest, dann atmest du auf die gleiche Weise - mit deinem ganzen Koerper.
Mach diesen Zyklus von einatmen und ausatmen mit dem ganzen Koerper fuer 5 Minuten weiter. (Und zaehle immer noch jeden Atem). Das kann verlaengert werden je mehr du die Praktik verlaengerst.
Der Einblick
In der ersten Atempraktik hast du dich bewusst auf deine Nasenloecher konzentriert. In dieser Praktik erweiterst du jetzt dein Bewusstsein, dass es den ganzen Koerper einschliesst. Die Meditation heisst "Welt Atmung" weil du dich jetzt als Geschoepf erlebst, dass ein Teil der ganzen Welt ist. Wenn du immer mehr wahrnimmst, wie dein Atem in dein ganzes Wesen von der Welt hineingeht, wirst du allmaehlich sehen, dass etwas von deinem Wesen ausstrahlt und auch in die Welt hineingeht.
Du kannst erleben, dass dir der Atem im Laufe der Zeit eine Expansion gibt. Wenn du einatmest, wird ein Teil deines feinen Wesens sich tatsaechlich expandieren. In der westlichen Tradition heisst dieser Teil deines Wesens der "Astralkoerper". Wenn er expandiert, so wird er lose, weniger steif. Er wird faehig, in die Welt zu "schmelzen". Der Astralkoerper drueckt deine Emotionen aus, deine Aengste, deine animalische Instinkte. Wenn du diese einfache Atempraktik verfolgst, beginnt der Astralkoerper den Halt ueber den "Angst Mechanismus" zu verlieren. Du wirst weniger aengstlich sein, weniger reaktiv und mehr mitgehend. Du wirst die Welt wie ein wunderbares Abenteuer erleben. Deine Emotionen werden mehr positive und rein sein.
Andereseits, wenn du ausatmest, zieht sich der Astralkoerper zusammen, und ein anderer Teil deines Wesens wird sich ausdehnen. In unserer Tradition nennen wir das den "aetherische Koerper". Der aetherische Koerper enthaelt die Lebenskraft des Menschen. Es ist der "Energieplan", der sich im physischen Koerper manifestiert. Wenn du mit der Atem Praktik bewusst in den aetherischen Koerper hineingehst, erhaelt dein physischer Koerper neue Energie. Der aetherische Koerper enthaelt auch deine Erinnerungen. Nicht nur von diesem Leben, sondern auch die von allen vergangenen Inkarnationen. Wenn du den aetherischen Koerper durch bewusste Meditation ausdehnst, dann werden fruehere Erinnerungen freigesetzt, und sie werden dich von den Maechten befreien, die in deinem Unterbewusstsein wirken und Muster in deinem aetherischen Koerper bilden, die sich spaeter als Krankheiten im physischen Koerper ausdruecken.
Oft fangen Menschen mit Meditation Praktik an und hoffen auf wunderbare Visione, mystische Erfahrungen oder uebersinnliches Erwachen. Leider geschehen solche Phaenomene manchmal in Meditation. Ich sage "leider", denn solche Erfahrungen sind nicht der Zweck der Meditation. Du kannst dann fragen: "was ist denn der Zweck der Meditation?" Das ist die fundamentale Frage. Der Zweck der Meditation ist, dass du mehr dein wahres Selbst wirst. Die grossen spirituellen Lehrer haben immer ihre Schueler von den "Nebenwirkungen" der spirituellen Praktik abgewendet. In spiritueller Tradition spricht man oft von diesen Phaenomene als "Ablenkungen". Sie sind in der Tat noch schlimmer, zum Beispiel, wenn du auf uebersinnliche Faehigkeiten ausbist, kannst du in Versuchung kommen, von dem wahren spirituellen Weg abzuweichen, und das ist der Weg der "Selbsterkenntnis".
Wir sagten, dass der Zweck der Meditation ist, dass du dein "wahres Selbst" wirst und das der spirituelle Weg der Weg des "Selbsterkenntnis" ist. Wer bist du in Realitaet? Der Schriftsteller Philip Jose Farmer schrieb ein Buch "To Your Scattered Bodies Go" (Geh Zu Deinen Zerstreuten Koerper). Diese Phrase ist die Zusammenfassung der menschlichen Situation. Du lebst nicht nur in einem einzelnen physischen Koerper, sondern Schichten von Koeper, und jeder dieser Koerper ist mit einer verschiedenen Bewusstsein Ebene verbunden. Aber du bist in diesen Koerpern "zerstreut". Du kannst dich in deinem normalen Bewusstsein nicht "zusammensammeln", wegen dieser urspruenglichen Zerstreuung. Wenn dein Bewusstsein zerstreut ist, dann hast du kein Wissen. Du erinnerst dich nicht daran, woher du gekommen bist; du weisst nicht, warum du hier bist; deine Beziehungen, deine Arbeit, dein Leben und dein Tod sind ein Raetsel. In der Meditation werden die "zerstreuten Koerper" nach und nach "zusammen gesammelt". Mit der Meditation Praktik entdeckst du, dass gewisse Sachen zum Menschen gehoeren, waehrend andere Elemente nicht dazu gehoeren. Du entdeckst, dass Hass, Aerger, Apathie nicht ein Teil von dir sind; du entdeckst, dass Toleranz, Verstaendnis, Kommunikation ein Teil von dir sind. Dann faengst du an, eine innere Kohaesion zu erlangen, und dein aeusseres Leben, das ja nur eine Reflexion deines inneren Lebens ist, faengt an "Sinn zu machen". Du entdeckst, dass da eine Ordnung in deinem Leben ist. Da ist ein Grund, warum dir gewisse Sachen passieren. Schliesslich bringt dich die Meditation zum Kern deines Selbst, wo du entdeckst, dass du ein Geschoepf der Liebe bist. Und da "Gott die Liebe ist", bist du auch ein goettliches Geschoepf.
Die Praktik der "Welt Atmung" scheint so einfach zu sein, dass du es uebergehen koenntest, um mehr verwickelte Uebungen zu unternehmen, die mehr versprechen. Gewisse spirituelle Traditionen (besonders die im Osten) haben diese Praktik hoch geschaetzt und haben sie sogar "den Weg zur Erleuchtung" genannt. Da ist ein grosses Mysterium im Kern dieser Praktik. Es ist das Mysterium der Indentitaet. Mittels dieser Praktik wirst du verstehen, dass dein inneres Leben und dein aeusseres Leben dasselbe ist. Ohne ein inneres Leben, da ist kein aeusseres Leben. Die Grenzen, die zwischen "innere" und "aeussere" erscheinen, sind bei dem menschlichen Ego da plaziert - damit das Ego nicht angegriffen wird. Das ist notwendig fuer einen grossen Teil unserer Existenz. Es ist nur, wenn du die Nachricht erhaelst, es ist "Zeit fuer Veraenderung", dass du den spirituellen Weg bewusst verfolgst. Und da kommt eine Phase auf diesem Weg, wo du mit Johannes dem Taeufer sagst: "Ich (das Ego) muss kleiner werden, so dass Er (das wahre Selbst) wachsen kann." Das ist der Weg, der uns durch die Praktik der Meditation geoeffnet wird, und vor allem die Praktik der "Welt Atmung."
Monday, 18 July 2016
Meditation 3: Wer Bin Ich?
Die Praktik
Setz dich in deinen Meditationsplatz. Verbringe wenigstens 5 Minuten mit der Atem Meditation.
Stelle dir diese Frage: "Wer bin ich?" Es wird eine Antwort kommen - vielleicht dein Name:
"Ich bin Robert."
Antwort: "Hallo Robert. Wer bin ich?"
Eine andere Antwort wird kommen:
"Ich bin ein Geschaeftsmann."
Antworte wieder:
"Hallo Geschaeftsmann. Wer bin ich?"
Mache damit weiter fuer den Rest deiner Meditationszeit.
Der Einblick
Das ist eine beruehmte Meditation Praktik. Es wird gesagt, dass der grosse indische Lehrer Ramana Maharshi Erleuchtung erlangte gerade durch diese Meditation. Man kann die Praktik alleine machen, oder auch mit zwei Personen, wo einer die Fragen stellt und der andere antwortet.
Warum ist das so eine wichtige Meditation? Weil es dich direkt zum Kern deines Wesens fuehrt - den Sinn, dem Bewusstsein, deines "Ich". Was ist dieses Bewusstsein des "Ichs?" Fuer die meisten von uns, da ist nicht nur ein "Ich" - da ist eine Vielzahl von "kleinen Ichs". Wie Shakespeare sagte: "Jeder Mensch spielt in seiner Zeit viele Rollen." Jede von diesen Rollen ist ein "kleines Ich." Wir spielen die Rolle von einem Mann, einer Frau, ein Beruf, ein Liebhaber, ein Elternteil, ein Kind, usw. Bildlich vorgestellt sind wir von einer Vielzahl von Selbst umgeben - alle kaempfen um Beachtung und wollen das Bewusstsein beherrschen, selbst wenn es nur fuer eine Weile ist.
Wenn du diese Meditation vollziehst, triffst du alle deine kleinen Selbst, und dann entlaesst du sie - denn diese kleinen Selbst sind nicht, wer du wirklich bist. Du bist wirklich etwas viel groesseres. Wir nennen das "real Selbst" das "ICH-BIN." Das ICH-BIN ist nicht eine Rolle, die du annimmst - das ICH-BIN ist eine Aktion, eine Bewegung, eine dynamische Balance des Bewusstseins um einen zentralen Punkt herum. Von dem ICH-BIN zu leben bedeutet in ewiger Grazie zu leben, und ewig den Stroemen des Lebens bewusst zu sein. Das Leben wird dann weniger eine Reise als ein Tanz. Da ist kein Sinn zum Leben - du gibst Sinn zum Leben wenn du es von deinem ICH-BIN kreierst.
Wenn du mit dieser Meditation weitermachst, wirst du auf tiefere Ebenen stossen, auf mehr profunde "Antworten". "Ich bin Liebe". "Ich bin das Ganze". "Ich bin ein Heiler" - dennoch gibst du jedesmal die Antwort:
"Hallo, Liebe. Wer bist du?"
Schliesslich kommst du an dem Punkt an, wo keine Antwort ist. An diesem Punkt erlebst du die Stille des ICH-BIN. Diese Stille ist nicht die Abwesenheit von Geraeusch - es ist das Potential der Schoepfung. Von diesem Punkt der Stille kannst du als wahrer Schoepfer in die Welt hinein stroemen.
Wenn du diese Meditation rigoros anwendest, dann nimmst du sie in dein taegliches Leben. Wenn du auf jemand aergerlich bist, sagst du: "Ich bin aergerlich. Hallo aergerlich, wer bist du?" Wenn du deprimiert bist, sagst du: "Ich bin deprimiert. Hallo deprimiert, wer bist du?"
Das ist ein sehr machtvoller Weg, dein Leben zu transformieren. Es ist der ganze Zweck von Meditation, dass du das neue Bewusstsein in dein taegliches Leben nimmst. Jemand sagte, dass er nicht daran glaube, dass man Spiritualitaet ueben muss - das wir spirituell sind. Wer wuerde zu einem Musiker sagen, "Du brauchst nicht Musik zu ueben - du bist musikalisch?" Der Zweck der musikalischen Uebung ist, ein mueheloser, kreativer Kuenstler zu werden. So ist es auch mit der spirituellen Praktik. Deine spirituelle Praktik gibt dir die Macht, der Schoepfer in deinem eigenen Leben zu werden. Es ist eine fundamentale Bestimmung von Spiritualitaet - wir koennen andere Menschen nicht aendern, wir koennen nur uns selbst aendern. Aber wenn du es wagst, dich selbst zu aendern, dann aendert sich auch deine ganze Welt. Es muss so sein - weil du der Schoepfer deiner eigenen Welt bist.
Saturday, 16 July 2016
Meditation 2: Einfach Atmen!
Meditation 2: Einfach Atmen!
Die Praktik
Du bist jetzt zu deiner festgelegten Zeit an deinem bestimmten Platz angekommen.
Zuende die Kerze an.
Sitze so, dass dein Rueckgrat aufrecht ist, entweder in einem Sessel, oder auf dem Boden in einer Yoga Positur -Lotus, Halb-Lotus oder die Adept's Positur.
Wenn du ruhig und komfortabel bist, konzentriere dich auf deinen Atem und atme 20 mal und nehme wahr, wie dich dein Abdomen hebt und senkt.
Mehr ueber die Praktik
Koerperhaltung
Das Wichtigste in einer Meditation ist, dass dein Rueckgrat aufrecht ist. Aber wenn du koerperliche Beschwerden hast, die das unmoeglich machen, dann kannst du eine andere Positur annehmen. Du kannst dich auf die Seite legen oder auf den Ruecken, solange das Rueckgrat gerade ist.
Der Grund fuer das aufrechte Rueckgrat ist das die Meditation bewirkt, Energien in deinem Rueckgrat nach oben zu erheben. Wenn das Rueckgrat verbogen ist, dann koennen diese Energien blockiert werden, und koerperliche Effekte verursachen.Ein alter Meditation Aphorismus sagt:
Gerades Rueckgrat = Stiller Geist
Im Westen meditieren die Menschen oft im Sitzen. Du kannst deine Haende im Schoss zusammen halten (Energie konservieren), oder du kannst sie mit offener Handflaeche auf deine Knie tun, und der Daumen macht mit dem Zeigefinger einen Kreis (Energie verteilen). Wiedermal ist es wichtig, den Ruecken komfortabel aufrecht zu halten. Die Fuesse sollen flach auf dem Boden sein, deshalb ist der Stuhl am besten sehr gerade.
Wenn du Yoga studiert hast, dann bist du vielleicht komfortabel im Schneidersitz zu sitzen. Wiederum ist das aufrechte Rueckgrat das Wesentliche.
Die Augen sind am besten halb offen; aber du kannst sie auch schliessen.
Atmung
Warum sollst du den Atem zaehlen? Diese Praktik findet man in vielen der Meditation Traditionen verschiedener Kulturen. Die einfache Antwort ist, dass es den Mensch still und konzentriert macht. Es gibt viele Variationen zu der Praktik. Hier sind einige Vorschlaege:
1. Bringe dein Bewusstsein zu deinen Nasenloechern. Werde dir bewusst, wie jeder Atem hinein kommt und dann heraus geht.
2. Stell dir den Atem als ein Licht oder eine Flamme vor, wenn dein Atem in die Nasenloecher hinein geht und heraus kommt.
3. Wenn du die ersten beiden Variationen beherrschst, dann fuege eine Zahl zu deiner Vorstellung hinzu. Nehme wahr, wie sich diese Zahl mit jedem Atem aendert.
4. Der wichtigste Teil der Atemuebung ist das voellige Bewusstsein von jedem Atem. Wenn eine Zahl deinem Gedaechtnis entfallen sollte, dann fange wieder mit den vorherigen zehn an. Auf diese Weise, wenn du deine Atemzahl zwischen zehn und zwanzig vergisst, fange wieder mit zehn an. Zaehle deinen Atem fuer etwa 5 bis 10 Minuten. Diese Praktik ist eine Vorbereitung fuer das still werden fuer alle zukuenftige Meditationen.
5. Eine Variation ist rueckwaerts zu zaehlen. Das hat die Wirkung, jeden Atem genau zu verfolgen und es wird nicht so einfach eine Routinesache werden.
Der Einblick
Was ist an dem zaehlen des Atems so besonders? Viele Sprachen verbinden den Atem und 'Geist'. Tatsaechlich bedeuted das lateinische Wort 'spiritus' sowohl Geist/Seele als auch Atem. Wenn wir verstehen, dass der Mensch aus zwei Elemente besteht, ein 'spirituelles' und ein 'physisches' Element, dann begreifen wir auch, dass der Atem die Verbindung ist zwischen Geist und Materie. Wir werden erst ein Teil der physischen Welt, wenn wir unseren ersten unabhaeingigen Atem holen, und wir verlassen die Welt mit unserem letzten Atem. Die Konzentration auf diese Verbindung fuehrt uns viel naeher an den Geist und zu dem Bewusstsein, dass wir auch spirituelle Geschoepfe sind.
Den Atem beobachten ist eine Hilfe fuer die Meditation. Zu Beginn der Uebung soll das im Brennpunkt deiner konzentrierten Aufmerksamkeit stehen. Ein buddhistischer Text beschreibt das als: "sich mit den Fingernaegel an dem Rand des Abhangs festhalten; wenn du deine Aufmerksamkeit wandern laesst, wirst du in den Abgrund fallen." So gross ist die notwendige Konzentration.
Wenn du zehn mal geatmet hast, dann entspanne dich und werde dir bewusst von dem Raum um dich herum. Sei physischen Empfindungen bewusst, und Gedanken und Geraeusche. Und dann wiederhole noch einaml zehn Atemuebungen.
Dann wird dein Geist endlich still. Der heutige Geist ist neurotisch vom Denken besessen, aber der natuerliche Zustand des Geistes ist wie ein klarer und offener Spiegel zu sein, oder ein grosser, stiller See, der den Himmel und die Berge reflektiert. Wenn du mit dieser Praktik ueber ein paar Wochen oder Monate fortfaehrst, dann wirst du feststellen, das sie dir mehr Ruhe und Frieden bringt. Wenn du an dem Punkt angekommen bist, wo du in dem Raum um dich herum ruhen kannst und du spuerst das mit dem ausatmen, dann wird dein Denken aufgeloest. Und dann ist da eine Luecke. Das Erlebnis dieser Luecke bewirkt eine Aufgeschlossenheit und Entspannung, die du in dein taegliches Leben nehmen kannst.
Wenn unruhige Gedanken in diesen Prozess eindringen, dann beobachte sie und seh, was sie enthuellen. Das ist kein Problem, es bedeuted einfach, dass mit der groesseren Aufgeschlossenheit Erinnerungen an die Oberflaeche kommen. Wenn die Unruhe andauert, gehe wieder zurueck zum urspruenglichen "an den Rand des Abhangs" Verfahren, bis sich die stoerenden Gedanken wieder aufloesen.
Wir sind daran gewoehnt, dass unsere Gedankenwelt ueberaktiv ist. Sie enthaelt staendige Gedankenstroeme, die Aggression, Sorgen, Starrheit und Stress verbreiten. Mit der Atem Praktik kommt ein Gefuehl, als ob du reines, kuehles Wasser in einer Wueste trinkst, und wenn du damit Fortschritte machst, wirst du dich stark an diese Erfahrung angezogen fuehlen.
Die Atem Praktik ist jedoch ein Anfang. Sie ermoeglicht die richtigen Bedingungen fuer das immer tiefere eingehen in die Meditation. In spaeteren Artikel werden mehr Uebungen gegeben, aber in allen sollen die ersten 5 Minuten dem 'Zaehlen des Atems' gewidmet sein.
Die Praktik
Du bist jetzt zu deiner festgelegten Zeit an deinem bestimmten Platz angekommen.
Zuende die Kerze an.
Sitze so, dass dein Rueckgrat aufrecht ist, entweder in einem Sessel, oder auf dem Boden in einer Yoga Positur -Lotus, Halb-Lotus oder die Adept's Positur.
Wenn du ruhig und komfortabel bist, konzentriere dich auf deinen Atem und atme 20 mal und nehme wahr, wie dich dein Abdomen hebt und senkt.
Mehr ueber die Praktik
Koerperhaltung
Das Wichtigste in einer Meditation ist, dass dein Rueckgrat aufrecht ist. Aber wenn du koerperliche Beschwerden hast, die das unmoeglich machen, dann kannst du eine andere Positur annehmen. Du kannst dich auf die Seite legen oder auf den Ruecken, solange das Rueckgrat gerade ist.
Der Grund fuer das aufrechte Rueckgrat ist das die Meditation bewirkt, Energien in deinem Rueckgrat nach oben zu erheben. Wenn das Rueckgrat verbogen ist, dann koennen diese Energien blockiert werden, und koerperliche Effekte verursachen.Ein alter Meditation Aphorismus sagt:
Gerades Rueckgrat = Stiller Geist
Im Westen meditieren die Menschen oft im Sitzen. Du kannst deine Haende im Schoss zusammen halten (Energie konservieren), oder du kannst sie mit offener Handflaeche auf deine Knie tun, und der Daumen macht mit dem Zeigefinger einen Kreis (Energie verteilen). Wiedermal ist es wichtig, den Ruecken komfortabel aufrecht zu halten. Die Fuesse sollen flach auf dem Boden sein, deshalb ist der Stuhl am besten sehr gerade.
Wenn du Yoga studiert hast, dann bist du vielleicht komfortabel im Schneidersitz zu sitzen. Wiederum ist das aufrechte Rueckgrat das Wesentliche.
Die Augen sind am besten halb offen; aber du kannst sie auch schliessen.
Atmung
Warum sollst du den Atem zaehlen? Diese Praktik findet man in vielen der Meditation Traditionen verschiedener Kulturen. Die einfache Antwort ist, dass es den Mensch still und konzentriert macht. Es gibt viele Variationen zu der Praktik. Hier sind einige Vorschlaege:
1. Bringe dein Bewusstsein zu deinen Nasenloechern. Werde dir bewusst, wie jeder Atem hinein kommt und dann heraus geht.
2. Stell dir den Atem als ein Licht oder eine Flamme vor, wenn dein Atem in die Nasenloecher hinein geht und heraus kommt.
3. Wenn du die ersten beiden Variationen beherrschst, dann fuege eine Zahl zu deiner Vorstellung hinzu. Nehme wahr, wie sich diese Zahl mit jedem Atem aendert.
4. Der wichtigste Teil der Atemuebung ist das voellige Bewusstsein von jedem Atem. Wenn eine Zahl deinem Gedaechtnis entfallen sollte, dann fange wieder mit den vorherigen zehn an. Auf diese Weise, wenn du deine Atemzahl zwischen zehn und zwanzig vergisst, fange wieder mit zehn an. Zaehle deinen Atem fuer etwa 5 bis 10 Minuten. Diese Praktik ist eine Vorbereitung fuer das still werden fuer alle zukuenftige Meditationen.
5. Eine Variation ist rueckwaerts zu zaehlen. Das hat die Wirkung, jeden Atem genau zu verfolgen und es wird nicht so einfach eine Routinesache werden.
Der Einblick
Was ist an dem zaehlen des Atems so besonders? Viele Sprachen verbinden den Atem und 'Geist'. Tatsaechlich bedeuted das lateinische Wort 'spiritus' sowohl Geist/Seele als auch Atem. Wenn wir verstehen, dass der Mensch aus zwei Elemente besteht, ein 'spirituelles' und ein 'physisches' Element, dann begreifen wir auch, dass der Atem die Verbindung ist zwischen Geist und Materie. Wir werden erst ein Teil der physischen Welt, wenn wir unseren ersten unabhaeingigen Atem holen, und wir verlassen die Welt mit unserem letzten Atem. Die Konzentration auf diese Verbindung fuehrt uns viel naeher an den Geist und zu dem Bewusstsein, dass wir auch spirituelle Geschoepfe sind.
Den Atem beobachten ist eine Hilfe fuer die Meditation. Zu Beginn der Uebung soll das im Brennpunkt deiner konzentrierten Aufmerksamkeit stehen. Ein buddhistischer Text beschreibt das als: "sich mit den Fingernaegel an dem Rand des Abhangs festhalten; wenn du deine Aufmerksamkeit wandern laesst, wirst du in den Abgrund fallen." So gross ist die notwendige Konzentration.
Wenn du zehn mal geatmet hast, dann entspanne dich und werde dir bewusst von dem Raum um dich herum. Sei physischen Empfindungen bewusst, und Gedanken und Geraeusche. Und dann wiederhole noch einaml zehn Atemuebungen.
Dann wird dein Geist endlich still. Der heutige Geist ist neurotisch vom Denken besessen, aber der natuerliche Zustand des Geistes ist wie ein klarer und offener Spiegel zu sein, oder ein grosser, stiller See, der den Himmel und die Berge reflektiert. Wenn du mit dieser Praktik ueber ein paar Wochen oder Monate fortfaehrst, dann wirst du feststellen, das sie dir mehr Ruhe und Frieden bringt. Wenn du an dem Punkt angekommen bist, wo du in dem Raum um dich herum ruhen kannst und du spuerst das mit dem ausatmen, dann wird dein Denken aufgeloest. Und dann ist da eine Luecke. Das Erlebnis dieser Luecke bewirkt eine Aufgeschlossenheit und Entspannung, die du in dein taegliches Leben nehmen kannst.
Wenn unruhige Gedanken in diesen Prozess eindringen, dann beobachte sie und seh, was sie enthuellen. Das ist kein Problem, es bedeuted einfach, dass mit der groesseren Aufgeschlossenheit Erinnerungen an die Oberflaeche kommen. Wenn die Unruhe andauert, gehe wieder zurueck zum urspruenglichen "an den Rand des Abhangs" Verfahren, bis sich die stoerenden Gedanken wieder aufloesen.
Wir sind daran gewoehnt, dass unsere Gedankenwelt ueberaktiv ist. Sie enthaelt staendige Gedankenstroeme, die Aggression, Sorgen, Starrheit und Stress verbreiten. Mit der Atem Praktik kommt ein Gefuehl, als ob du reines, kuehles Wasser in einer Wueste trinkst, und wenn du damit Fortschritte machst, wirst du dich stark an diese Erfahrung angezogen fuehlen.
Die Atem Praktik ist jedoch ein Anfang. Sie ermoeglicht die richtigen Bedingungen fuer das immer tiefere eingehen in die Meditation. In spaeteren Artikel werden mehr Uebungen gegeben, aber in allen sollen die ersten 5 Minuten dem 'Zaehlen des Atems' gewidmet sein.
Friday, 17 June 2016
Meditation 1: Heilige Zeit und Heiliger Platz
Der erste
Schritt in der spirituellen Praktik ist den Entschluss zu fassen zum
meditieren. Der zweite Schritt ist jeden Tag eine Zeit und einen Platz dafuer
beiseite zu legen. Der dritte Schritt ist, es zu tun!
Die
Praktik
Heiliger
Platz
Der Zweck
von Meditation ist, dass du dich als ein spirituelles und heiliges Geschoepf
wahrnimmst. Es ist empfohlen, dass du in deiner Wohnung einen bestimmten Platz
dafuer widmest. Du entscheidest, wo du am besten deine taegliche stille
Meditation machen kannst. Vielleicht hast du ein separate Zimmer dafuer, oder
es kann im Schlafzimmer sein, oder in der Kueche – es spielt keine Rolle. Wenn
du mit regelmaessiger Meditation anfaengst, dann wird dieser Platz machtvoll
fuer dich werden.
Welchen
Platz du auch immer waehlst, du kannst etwas einfaches tun, diesen Platz fuer
deine Meditation dir zu eigen zu machen. Du kreierst einen Altar. Der Altar
stellt dein Selbst dar. Was du auf den Altar stellst, wird diejenigen Sachen
darstellen, die du in deinem Selbst ehrst. Der Altar kann ein kleiner Tisch
sein, ein Buecherregal oder eine Kommode.
Was du auf
den Altar stellst, haengt von deiner Vorliebe ab – Sachen, die dir heilig sind.
Wenn es moeglich ist, bedecke den Altar mit einem weissen Tuch. Das
symbolisiert die Reinheit deiner Intention. Als naechstes, versuche die vier
Elemente auf deinen Altar zu tun. Das kann mit nur zwei Gegenstaenden erreicht werden:
eine Blume in einer Vase mit Wasser
(Erde und Wasser), und eine Kerze (Feuer und Luft). Zuende die Kerze zu
Beginn der Meditation an, und loesche sie am Ende aus. Du kannst auch ein
Symbol auf deinen Altar tun, ein Symbol das etwas heiliges fuer dich darstellt.
Wir bevorzugen das Symbol der Kerze anstatt des Kreuzes, denn das Kreuz
repraesentiert den Tod, aber die Flamme repraesentiert den lebenden Christus.
Du kannst
auch ein Foto auf den Altar stellen von jemanden, den du liebst, oder die Namen
von Menschen, die du in deine Gebete einschliessen willst.
Heilige
Zeit
Waehle
jeden Tag eine Zeit wo du alleine sein kannst. Fuenf Minuten sind ausreichend –
zehn Minuten sind noch besser.
Wenn es
moeglich ist, setzte jeden Tag eine Zeit fest, die du staendig fuer Meditation
nuetzen kannst. Es ist wichtiger, jeden Tag die selbe Zeit zu halten, anstatt
dir Sorgen zu machen, welche Zeit das
ist. Manche Menschen ziehen es vor, den Tag mit ihrer spirituellen Praktik zu
beginnen; andere tun es lieber am Ende des Tages; oder andere waehlen die Zeit
gegen Mittag.
Still
Sitzen
Jetzt hast
du einen Platz und eine Zeit geschaffen und du bist bereit, mit der Meditation
anzufangen. Sitz in einer komfortabelen Haltung, die es erlaubt, das Rueckgrat
aufrecht zu halten. Yoga Positionen wie die ‘Lotus Position’ oder die ‘Adept’s Position’
sind auch gut. Mit den Fuessen flach auf dem Boden, die Haende locker im Schoss
und der Ruecken aufrecht aber nicht angespannt, bist du jetzt bereit,
anzufangen.
Der
Einblick
Die
Vorbereitungen fuer die spirituelle Praktik kreieren eine Veraenderung in
deiner Umwelt.
Die
spirituelle Praktik zieht das ‘Licht’ an den Menschen an. In diesem Licht
weilen spirituelle Geschoepfe, die dich auf deinem spirituellen Weg
unterstuetzen koennen. Wenn du einen heiligen Platz kreierst, dann gibst du dem
Universum kund, dass du eine Wahl getroffen hast. Diese Wahl ist, dass du dich
als ein spirituelles Geschoepf zu
erkennen gibst.
Wenn du
eine regelmaessige Zeit kreierst, dann kommen diese Geschoepfe, die von dem
Licht angezogen sind, auch regelmaessig zu dir. Mit der Zeit kreiert die
Kombination von deinem Platz und deiner Zeit eine Macht. Diese Macht, die du
entwickelst, hilft dir dann zur naechsten Umdrehung des Spirale zu reisen, und
deine spirituelle Praktik und dein Verstaendnis werden intensiviert.
Gebet
vs Meditation
Gebet ist
mit Gott sprechen, Meditation ist Gott zu hoeren. Du brauchst beides in
gleichen Teile fuer ein aktives spirituelles Leben. Gebete kreiieren eine
positive, mutige Energie im Leben; Meditation entwickelt Einblick, Verstaendnis
und Wissen.
In weiteren
Studien ueber ‘Praktik und Einblick’ werden wir uns verschiedene Wege der
spirituellen Praktik ansehen – besonders die Entwicklung der Meditation.
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